4. Chakra - Das Herzcharka im Zentrum 29.04.2016 12:56

Das 4. Chakra, auch als Herzchakra bekannt, liegt im Mittelpunkt Ihres Chakra-Systems. Dieses Chakra ist der Sitz der bedingungslosen Liebe. Das Herzchakra in seiner gereinigten Form lässt Sie erfahren, was es bedeutet, Liebe zu geben und Mitgefühl und Menschlichkeit zu empfinden. Man erfährt sich selbst nicht nur als empfangendes Wesen, sondern auch als Teil einer Gemeinschaft.


Bedeutung des Herzchakras
Das 4. Chakra verarbeitet Erfahrungen der Liebe, der Empfindungen sowie besonders feine Gefühle. Dazu gehören Gefühle wie Hingabe, Liebe, Dankbarkeit und Mitgefühl, aber auch Schmerz und Trauer. Das Herzchakra nimmt eine besondere Stellung im Chakra-System ein, da es das Zentrum zwischen den höheren und den unteren Chakren darstellt und somit einen Übergang bzw. eine Verbindung dieser schafft. Das 4. Chakra gilt auch als Heil-Chakra, da es eine Verbindung zwischen Ihrer Seele und Ihrer Umwelt ermöglicht und eine nachhaltige und tiefe Selbstheilung vorantreibt. Aus diesem Grund ist die Öffnung des Herzchakras von großer Bedeutung. Denn nur bei geöffnetem Herzchakra können Sie tiefe Gefühle zulassen und empfangen Aber auch in physischer Hinsicht unterstützt ein geöffnetes 4. Chakra einen gesunden Lebensstil.

Körperliche Zuordnung des 4. Chakras
Physisch betrachtet ist das 4. Chakra dem Herzen zugeordnet und mit dem Herz und der Lunge verbunden. Ihre Atemfunktion steht ebenfalls mit dem Herzchakra in engem Zusammenhang. Denn so wie der Verbindungsstrom zwischen Ihnen und der Umwelt unsichtbar zu sein scheint, und ständig aufgenommen und wieder abgegeben wird, fungiert auch der Atem als ständiger Austausch von Lebensenergie und als Verbinder mit Ihrem Innersten und Ihrer Umwelt. Lebensenergie wird auch über den Plexus-Cardiacus und der Thymusdrüse aufgenommen und an Herz, Lunge, Brustkorb und Brustwirbelsäule, an die Unterarme und Handflächen sowie an das Immunsystem weitergeleitet.

Gesundheitliche Beschwerden bei Störungen
Ein blockiertes Herzchakra erkennen Sie beispielsweise an Atemproblemen, wenn Sie Schwierigkeiten beim Ein- und Ausatmen haben und sich dabei ein auf den Brustbereich bedrückendes Gefühl einstellt. Aber auch Kreislaufstörungen sowie Lungen- und Hauterkrankungen können sich durch ein blockiertes 4. Chakra entwickeln. Oft sind Störungen des 4. Chakras auch karmischer Natur, wenn Sie beispielsweise in Jugendjahren belastende oder traumatische Erfahrungen auf Gefühlsebene gemacht haben. Denn zwischen dem 12. und dem 18. Lebensjahr öffnet sich das Herzchakra erstmals in seinem vollen Umfang. Dabei kann es sich um Gefühle der Ablehnung oder des Verlustes handeln, der zu einem emotionalen Rückzug führte. Zusätzlich kann ein blockiertes Herzchakra zu Herzerkrankungen, Herzrhythmusstörungen oder zu einer Angina Pectoris führen. Auch hohe oder erhöhte Cholesterinwerte können bei Menschen mit blockiertem Herzchakra vermehrt festgestellt werden. Außerdem führt eine Störung des 4. Chakras zu Durchblutungsstörungen, Schmerzen oder Rheuma in Armen und Händen, zu Asthma und Allergien. Seelisch zeigt sich ein blockiertes Herzchakra zumeist an einer Gefühlskälte, an Kontaktschwierigkeiten und auch an einer mangelnden Abgrenzung.

Wie kann ich mein Herzchakra überprüfen?
Oft sieht man bereits an der Haltung eines Menschen, ob das Herzchakra blockiert ist. Denn diese Menschen lassen die Schultern meist nach vorne hängen, um dieses Energiezentrum unbewusst mit dem Körper zu schützen. Auch anhand der genannten gesundheitlichen Beschwerden können Sie erkennen, ob Ihr Herzchakra blockiert ist. Das gilt besonders dann, wenn Sie manchmal oder regelmäßig mit Atemschwierigkeiten zu kämpfen haben. Ein regelmäßiges, kontinuierliches Ein- und Ausatmen ist lebensnotwendig. Wenn diese körperliche Funktion gehemmt oder gestört ist und Sie dabei ein Druckgefühl im Bereich des Herzchakras verspüren, so können Sie davon ausgehen, das sich die Wirbel dieses Chakras nicht richtig drehen oder verschlossen sind. Auch anhand Ihres Gefühlszustandes können Sie testen, ob Sie an der Funktion Ihres Herzchakras arbeiten sollten. Denn bei einem offenen 4. Chakra sind Sie stets freundlich, mitfühlend und können Zuneigung anderen gegenüber aus vollem Herzen zeigen. Sind Sie distanziert und kalt, so ist Ihr Herzchakra unter-aktiv. Wenn dieses Chakra allerdings über-aktiv ist, so neigen Sie dazu, Menschen mit Ihrer Liebe zu ersticken.

Das Herzchakra aktivieren
Für die Aktivierung des Herzchakras müssen Sie zuerst die Bereitschaft mitbringen, Gefühle in Ihrem vollen Umfang zu empfinden. Das inkludiert auch das Zulassen von Verletzlichkeit. Zumeist beginnt das mit der Arbeit von Traumata aus früheren Tagen, die zur Blockierung des Herzchakras geführt haben. Erst, wenn Sie die Angst vor Verletzungen akzeptieren und diese zulassen, sprich das Herz für alle Empfindungen öffnen, können Sie diese Verarbeiten und Blockaden lösen. Um das Herzchakra zu stärken, können Sie spezielle Herz-Meditationen praktizieren. Auch Klangschalen wirken heilsam auf das 4. Chakra. Grüne Farben im Alltag unterstützen das Herzchakra bei seiner Funktion. Dazu gehören auch grüne Steine, wie der Aventurin, Jade, Moosachat, Olivin, Smaragd und der Turmalin. Auch rosa Steine, wie Rosenquarz, Koralle, Rhodonit und Rhodochrosit, wirken heilsam. Unter dem Räucherwerk passt zum Herzchakra am besten Rose, Weihrauch, Copaivabalsam, Perubalsam, Nelke, Sandelholz, Iriswurzel, Myrte, Melisse und Zimt.


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